Kinofinder

Nach „Plastic Planet” der
neue Film von Werner Boote

Über den Film:

Population Boom Filmplakat

7 Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen. Giftige Müllberge. Wer von uns ist zuviel?
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Population Boom – Zum Trailer

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Über die Produktion:

Population Boom - Über die Produktion

Nikolaus Geyrhalter Film arbeitet mit RegisseurInnen und AutorInnen, die eine ausgeprägte und innovative Handschrift für das jeweilige Medium besitzen.
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Population Boom – Population Statements

Population Statements

Population Boom – Werner Boote und Betsy Hartmann

Betsy Hartmann
„Das Militär der USA - das Pentagon - ist der größte Verbraucher von Erdöl. Weltweit. Es verbraucht genau so viel Erdöl wie ganz Schweden.”

„Wir sagen den Falschen, aufzuhören! Es ist lächerlich! Warum wird gerade jetzt über 7 Milliarden geredet? Gerade jetzt, wenn die Menschen endlich politisch aktiv werden und sich für die ungerechte Verteilung und das Chaos am Finanzmarkt interessieren! Es wirkt wie ein großes Ablenkungsmanöver von den dringlichen Angelegenheiten. Die Bevölkerung verursacht nicht den Klimawandel. Wer sind denn die größten Verbraucher fossiler Brennstoffe? Sicher nicht die armen Menschen in Afrika! Die wenigen armen Länder mit höheren Geburtenraten verbrauchen die wenigsten fossilen Brennstoffe. Sie tragen die geringste Verantwortung, damals wie heute.”

Population Boom – Farida Akther

Farida Akther
„Westliche Staaten verbieten den Menschen, sich frei zu bewegen. Sie wollen Rohstoffe und Kapital länderübergreifend transportieren. Aber die Menschen sollen das nicht dürfen? Schaffen wir doch eine Welt, in der sich Menschen frei bewegen können! Dann gäbe es keine überfüllten Regionen mehr.”

„Wir Menschen im ärmeren Teil der Welt sind näher an der Natur. Wir werden am Ende überleben. Die Reichen werden nicht überleben. Sie denken, sie können die Ressourcen ausbeuten und endlos Erdöl fördern, weil sie Geld haben. Aber das ist eine Illusion! Die Armen, die derzeit hungern, werden überleben, weil sie geringere Ansprüche haben und trotzdem hart arbeiten. Wer von Menschenmassen spricht, denkt sofort an deren Hunger. Wir starren auf viele Münder, die etwas essen wollen. Aber wir blicken nicht auf die Hände! Zu einem Mund gehören zwei Hände. Der Mund der Reichen ist viel grösser als der Mund der Armen, und ihre zwei Hände arbeiten nicht.”

Population Boom - Mukesh Ambani

Mukesh Ambani
„Mein Unternehmen "Reliance" besorgte sich das gesamte Geld vom Kapitalmarkt und von einzelnen, kleinen Aktionären. Wir machten Millionen von Menschen zu Millionären, weil ganz gewöhnliche Inder in "Reliance" investierten. Auf diese Weise bringt man dem Land Wohlstand. Wir haben Projekte für Menschen mit limitierter Kinderanzahl und vermitteln ihnen Arbeitsplätze. Es gibt Vergünstigungen für Menschen mit maximal zwei Kindern. Wir unterstützen Paare, die in der Lage sind, ihre Geburten zu kontrollieren.”

Population Boom - Ndirangu Mwaura

Ndirangu Mwaura
„Was Sie in Nairobi sehen, ist nicht Überbevölkerung. Es ist Überfüllung! Es gibt einen Unterschied zwischen Überbevölkerung und Überfüllung. Würde man dafür sorgen, dass die Leute nicht mehr so arm wären, dann gäbe es weniger Überfüllung. Denn Geld kauft Platz! In den Slums gibt es keine Überbevölkerung, sondern arme Menschen, die kein Land haben. Das Problem ist nicht, dass es zu viele gibt, sondern dass sie kein Land besitzen. Es gäbe Land. Aber sie haben kein Geld. Wem gehört das Land? Das Land gehört den Reichen.”